Candleman: The Complete Journey bei uns im Test

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Ursprünglich erschien der kleine Kerzenmann auf der XBox One. Mit Candleman: The Complete Journey kommt das Spiel nun auf dem PC und zwar via Steam. Im Schlepptau dabei hat es das DLC „Lost Light„, quasi kostenlos. Der Titel überzeugt mit einer märchenhaften Präsentation welche in 4k erstrahlt. Doch es bietet so viel mehr, alles dazu in unserem Test.

Realität aus, Spiel an

Manchmal sieht man ein Spiel und denkt sich: „Wieder ein Puzzle-Platformer“, kennt man doch, wird nebenbei schnell durchgespielt damit man den Titel dann zur Seite legen kann. Mit Candleman klappt das absolut nicht, die kleine Kerze hat etwas Spezielles an sich, etwas magisches. Die musikalische Untermalung trägt einen richtig dicken Patzen dazu bei. Der Sound lässt uns entspannen um dann plötzlich wieder anzuziehen wenn es etwas düsterer wird oder wenn feindliche Kreaturen auftauchen. Das optisch Dargebotene ist schlicht aber trotzdem wunderschön, wie aus einem Guss präsentiert sich dieses moderne Märchen.

Die Stachelblumen sehen zwar wunderschön aus, sind aber ungemein tödlich wenn wir sie anfassen.

Die kleine Kerze will hoch hinaus

Wir steuern Candleman wahlweise mit Tastatur oder Controller, empfehlen würden wir letzteres. Benötigt werden lediglich der Stick um die Kerze zu steuern sowie zwei Buttons. Mit denen können wir einerseits springen und zweitens unsere Kerze in Flammen versetzen. Die Spielwelt ist ziemlich dunkel gehalten, am liebsten würden wir permanent leuchten aber die Kerze hat eine Beschränkung von 10 Sekunden pro Level.

Das macht die Sache äußerst knifflig, ist die Kerze abgebrannt verlieren wir ein Leben und müssen vom letzten Speicherpunkt starten. Keine Sorge die Punkte sind großteils fair verteilt, natürlich gibt es aber auch die Momente in denen man seinen verdammten Controller in den Bildschirm rammen möchte weil man zu dumm ist, eine Sprungpassage zu schaffen. Aber hey, cool down, so ist das Genre das muss so sein – wir können Candleman nicht im Stich lassen, zu cool und mutig ist die kleine Kerze.

Ab Kapitel 8 wird das Spiel ungemein knifflig. Wir bekommen Gegner vor die Nase gesetzt die wir nicht vernichten können.

Unser Ziel ist es einen Leuchtturm zu erreichen. Die kleine unscheinbare Kerze ist von dessen Licht fasziniert und möchte auch endlich so groß sein und mächtig leuchten können. Aber woher kommen die ganzen Fallen und die Dunkelheit? Hängt das alles mit dem Leuchtturm zusammen? Genau das sollen wir herausfinden und genau das werden wir euch natürlich nicht Spoilern.

Denken du musst

Was die Entwickler an Rätseln sowie Sprungpassagen auspacken ist absolut faszinierend. Das Lichtspiel mit der Dunkelheit ungemein spannend. Der Schwierigkeitsgrad ist sehr gut ausbalanciert, das Abenteuer wird mit jedem neuen Gebiet herausfordernder. Wir wandern von einem versunkenen Schiff über die Außenwelt, durch ein Meer sowie einen Wald hin Richtung Leuchtturm. Jedes dieser Gebiete bietet andere Herausforderungen und benötigt deshalb verschiedene Herangehensweisen. Zum Schluss spielen wir dann noch im Leuchtturm selbst, dort entdecken wir dann das Geheimnis. Anschließend kann das DLC gespielt werden.

Wir werden mit Candleman dieses Mysterium lösen.

Trailer:


Candleman: The Complete Journey findet ihr für den PC via Steam für 14,99€

86%

Candleman: The Complete Journey ist ein Pflichtitel. Ein optisch magisches Spiel versucht eine rührende Geschichte zu erzählen. Klar regt man sich an manchen Stellen auf, wenn man einfach nicht weiterkommen will aber man weiß immer was daran schuld ist und das sind wir selbst. So liebe Leser ich bin dahin, ich starte das Spiel nochmal um alle Kerzen in jedem Level zu sammeln.

  • Grafik 85%
  • Sound 85%
  • Story/Atmosphäre 88%
  • Steuerung 85%
  • Umfang 85%

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