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Browsergames weiterhin im Trend: Zahlen als Beweis

Computerspiele, ob auf dem PC, der Spielekonsole oder dem Mobilgerät, sind salonfähig geworden. Das liegt nicht zuletzt an den Casual Games, die sich an alle Altersklassen richten und teure Hardwareanschaffungen überflüssig machen.

Das Rezept: günstig und spontan

Die heutige Spielewelt ist einfacher und spontaner denn je. Wer zum Beispiel Tetris online spielen möchte, kann das bei fettspielen.de kostenlos tun. Nach der schnellen Anmeldung geht es direkt zum Spiel. Und genau nach diesem Prinzip funktionieren auch unzählige andere Titel des Gaming-Portals. Kein Wunder also, dass Casual Games aktuell so beliebt sind: Sie benötigen weder einen High-End-PC noch muss man ein Spiel kaufen, außerdem lohnt sich die Gaming-Session auch spontan zwischendurch. Einfach einloggen und loslegen – diese Devise hat längst Schule gemacht und betrifft Titel aller Genres.

Steigende Qualität wird erwartet

Auf der anderen Seite der Gaming-Welt stehen kommerzielle Großproduktionen wie Diablo 3, das erst kürzlich durch Patch 2.1.0 eine ganze Reihe neuer Inhalte bekam. Keine Frage: Diablo 3 und Co. sind technisch beeindruckend und inhaltlich fein abgestimmt. Dennoch können sie zahlenmäßig nicht mit den Browsergames mithalten. Wie Anfang des Jahres bekannt wurde, liegt die Zahl der Casual Gamer in Deutschland bei über 15 Millionen. Weltweit geht die Zahl in den dreistelligen Millionenbereich; ein großer Markt also, der immer mehr Spieleentwickler anlockt und die Vielfalt dadurch umso größer werden lässt – von der Qualität ganz zu schweigen.

Immer mehr Spieler kommen an Bord

Auch in der Herstellung sind Casual Games und teure Clientspiele genau gegensätzlich. Denn während große Studios wie Blizzard, EA und Co. viele Jahre an einem Titel arbeiten und dabei etliche Millionen Euro für die Entwicklung ausgeben, werden Casual Games von kleinen Teams in kurzer Zeit hergestellt. Und dieser Unterschied zeigt sich auch beim Spielen: Casual Games benötigen kaum Einarbeitungszeit, man kann sie spontan starten und für 20 oder 30 Minuten spielen. Bei Spielen wie World of Warcraft lohnt sich das kaum – einmal eingeloggt, gibt es so viel zu tun, dass man direkt mehrere Stunden einplanen sollte.

Casual Games haben also die Art, wie wir spielen, grundlegend verändert. Ende 2014 werden in Deutschland rund 16 Millionen Browser und Online Gamer registriert sein (offizielle Angabe von Statista), ein wachsender Teil davon spielt auf Smartphones und Tablet. Dieser Trend wird das Spieldesign maßgeblich beeinflussen. Zukünftige Titel werden optimal auf die intuitive Bedienung per Touchscreen abgestimmt sein; ob hartgesottenen Gamern das gefällt oder nicht, ist eine andere Frage. Doch immerhin: Im sogenannten Core Gaming, also dem Segment der kommerziellen Titel großer Entwickler, reißt der Nachschub ebenfalls nicht ab. Es ist also genug für alle da.

Bild: © istock.com/Zhenikeyev

Stefan

Stefan

Media Sales, Administration, zentraler Ansprechpartner und Mitbegründer von Games-Mag
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