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Bop It! im Test

In unserem heutigen Spieletest geht es wieder um eure Reaktionsfähigkeit. Nachdem wir bereits den Bop It! Smash in einem vorherigen Test unter die Lupe genommen haben, ist nun Bop it! an der Reihe. Und hier geht es nicht nur um einfaches Smashen oder Drücken. Hier wird noch viel mehr von euch verlangt. Was genau, erfahrt ihr in unserem Test.

Es gibt kleine weiße Geräte, die können eine lahme Party plötzlich verändern und eine riesige Stimmung erzeugen. Die Rede ist hier noch von einem MP3 Player oder einer Stereoanlage sondern von einem simplen kleinen weißen Plastikgerät. Mit diesem müsst ihr Klopfen, Drehen, Ziehen und Schreien. Das hört sich einfach an? Nicht wirklich. Ziel des Spiels ist es 100 Punkte zu erreichen, um eine Stufe weiterzukommen. Und da wird es dann richtig knifflig. Doch dazu gleich mehr. Im Spiel ruft das Spiel nach dem Zufallsprinzip 4 verschiedene Aktionen aus. Nun müsst ihr euch gut konzentrieren und schnell reagieren. In unserem Test sind wir schon nach den ersten Sekunden total durcheinander gekommen. Doch das alleine war schon Anreiz genug, das immer wieder von vorne zu probieren.

Habt ihr die Aktion richtig ausgeführt, gibt es ein Geräusch uns es geht direkt weiter mit einem neuen Befehl. Ein kleiner Fehler und das Spiel ist beendet. Ihr habt auch keine zweite oder dritte Chance. Und die 100 Punkte müssen erstmal erreicht werden. Doch worum geht es genau. Ihr nehmt das weiße Gerät mit dem Griff in die Hand und sucht euch eure beste Position aus. Dann kann das Spiel schon losgehen. Beim Klopfen müsst ihr auf die weiße Taste drücken. Beim Drehen wird der gelbe Griff gedreht. Beim Ziehen müsst ihr den blauen Griff ziehen. Und beim Schreien schreit ihr ins grüne Mikrofon. Ist doch gar nicht so schwer, oder? Dann probiert es mal selbst aus ;) !  Die Schreifunktion kann allerdings jederzeit abgestellt werden. Dafür wird das grüne Mikrofon einfach geschlossen und ihr müsst “nur” noch drei verschiedene Aktionen ausführen.

Habt ihr die 100 Punkte erreicht, habt ihr die Stufe Anfänger gemeistert. Danach erwarten euch Meister und Profi. Diese beiden werden auch erst dann freigeschaltet, wenn genügend Aktionen durchgespielt worden sind. Auch bei den Spielmodis gibt es die Varianten Solo, Weitergeben und Party. Solo erklärt sich von selbst. Beim Weitergeben geht es für zwei oder mehr Spieler darum der letzte Spieler im Spiel zu werden. Bei der Party geht es dann ganz hoch her. Hier wird voller Körpereinsatz gezeigt. Das Prinzip ähnelt dem Weitergeben-Modus, allerdings wird hier mit Körperteilen gespielt. So ruft die Stimme Hüfte, Arm, Fuß, Bauch, Knie oder Schulter und ihr müsst genau mit diesem Körperteil dies Klopfen-Taste betätigen. Ein Heidenspaß, der kein Auge trocken lässt.

Im Anfänger Modus müsst ihr, wie schon oben erwähnt, 100 Punkte erreichen. Habt ihr das geschafft geht es im Meister-Modus weiter. Und dort gibt es neben den gesprochenen Befehlen nun auch noch Soundeffekte, die nach dem Zufallsprinzip vorkommen. Eine Trommel bedeutet Klopfen, eine Ratsche bedeutet Drehen, eine Pfeife bedeutet Ziehen und ein Schallplatten-Rückspulgeräusch bedeutet Schreien. Und auch hier sind wieder 100 Punkte nötig. Wer nun meint, das wäre unmöglich, der hat den Modus Profi noch nicht gespielt. Hier gibt es Sprachbefehle, Soundeffekte und Farbbefehle. Weiß bedeutet Klopfen, Gelb bedeutet Drehen, Blau bedeutet Ziehen und Grün bedeutet Schreien. Wenn das nicht verwirrend ist, was dann? Wer hier 100 Punkte erreicht ist ein echtes Multitalent. Wir haben es in unserem Test nicht einmal geschafft so weit zu kommen.

Fazit:

Bop it! ist ein hammerhartes Geschicklichkeits- und Konzentrationsspiel und fordert alles von euch ab. Auf der Stufe Anfänger mag es vielleicht noch einfach sein, aber was danach kommt ist schon wirklich heavy. Nur mit totaler Konzentration und einer unglaublich schnellen Reaktion kommt ihr weiter und werdet zum Bop it! Champion. Ein Spiel was jede lahme Party garantiert aufpeppen wird und immer neu motiviert.

Wertung:

Sehr gut

Markus

Markus

Chefredakteur bei Markus Biering Verlag
Chefredakteur, Inhaber MB Verlag, erster Ansprechpartner und Gründer von Games-Mag
Markus

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