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Bomber Crew bei uns im Test

Ich bin Bomberpilot, ich bringe euch den Tod.

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Ich bin Bomberpilot, ich bringe euch den Tod… Ganz so schlimm ist es dann mit Bomber Crew dann doch wieder nicht. Runner Duck und Curve Digital schicken uns mit ihrem Titel in ein actionreiches Strategiespiel, ebenfalls vorhanden eine Priese Simulation. Diese Mischung macht viel Spaß aber kann es auch langfristig fesseln? Das und mehr klären wir in unserem Test.

Ohne Crew läuft gar nichts

Es hilft nicht viel wenn man der beste Pilot der Welt ist aber die Besatzung nicht bis drei zählen kann. In Bomber Crew steuern wir nämlich direkt alle Mitglieder auf unserem Flugzeug. Insgesamt besteht unsere Crew aus sieben Mitgliedern. Jeder einzelne davon ist ein Spezialist auf seinem Gebiet, beziehungsweise können wir sie dazu ausbilden.

Da hätten wir beispielsweise den bereits erwähnten Piloten, seinen Funker, einen Kollegen für das Radar sowie einen der für die Reparaturen zuständig ist. Dazu gesellen sich noch Leute welche die MGs besetzten und den Abwurfplatz der Bomben.

Wenn wir an unser Flugzeug heran zoomen, können wir die Besatzung im Einzelnen erkennen und ihnen Befehle zuweisen.

Jedes unserer Crewmitglieder startet auf Level 1. Durch das Absolvieren von Aufträgen erhalten wir zwei Währungen und eben Erfahrungspunkte für die Besatzung. Nach und nach steigen sie im Level auf und lernen spezielle Manöver. Beispielsweise kann unser Pilot einen Sturzflug auflösen und so das brennende Flugzeug löschen.

Natürlich dürfen wir die Kollegen noch weiter anpassen. Mit der Zeit schalten wir stärkere und vor allem speziellere Gegenstände für die Crew frei. Durch diese erhalten wir dann diverse Zusatzboni wie mehr Verteidigung oder eine erhöhte Geschwindigkeit. Wird ein Mitglied während eines Einsatzes verwundet heißt es schnell zu reagieren. Sofort müssen wir zum Medipack laufen und es dem Kollegen verabreichen, tun wir das nicht stirbt der Verletzte. Es gibt keinen Weg diesen dann zurück zu holen, besonders schmerzhaft wenn es einen hochgelevelten Charakter trifft.

Hier verpassen wir unserem L. McDonald einen neuen Flakhelm. Dieser schraubt seine Verteidigungswerte in die Höhe.

Wer es noch persönlicher mag kann sogar die einzelnen Namen der Crew ändern und ihnen unterschiedliche Outfits kaufen.

Wie es mir gefällt

Die gleiche Freiheit genießen wir bei der Anpassung unseres Flugzeugs. Wir können es quitschebunt machen, oder stilsicher im Army-Look durch die Lüfte fliegen. Auf dem Flugzeug gibt es unterschiedliche (fixe) Stellen an denen wir ein Logo oder ein Bild platzieren können. Dies muss aber zuerst gezeichnet werden. Dazu gibt es ein „Paint-ähnliches“-In-Game-Programm, mit diesem können wir dann unsere persönlichen Ziergegenstände erstellen.

Viel wichtiger jedoch ist es das Flugzeug auszubauen und zu verstärken. Wir können bessere MGs anbringen oder überhaupt ein komplett neues anbringen. Es gibt aber noch viel mehr zu tun, so können wir die Panzerung unseres Fliegers erhöhen. Bevor wir das jedoch bewerkstelligen können müssen wir stärkere Motoren einbauen. Ist der Flieger zu schwer können wir nicht abheben.

Ab in die Luft

Auf einem Anschlagbrett, in unserer Militärbasis, nehmen wir dann die nächsten Aufgaben an. Überhaupt dient die Militärbasis als unser Hauptquartier. Dort rekrutieren wir neue Mitglieder und schrauben an unserem Flugzeug.

Sind wir mit unserer Bomber Crew abgehoben beginnt das eigentliche Spiel. Das Flugzeug wird indirekt von uns gesteuert. Heißt wir markieren Punkte sowie Gegner und den Rest erledigt die Crew. Manchmal müssen wir feindliche Lager zerbomben, dann gilt es bestimmte Flieger vom Himmel zu holen, U-Boote zu versenken oder gestrandete Kameraden zu retten.

Besonders hartnäckig sind die feindlichen Kampfflieger-Asse. Diese verlangen uns und unserer Crew alles ab. Zerschossen wie ein Sieb landen wir schließlich wieder auf unserem Stützpunkt – die Mission gilt als erfolgreich. Zwei verlorene Mitglieder unserer Besatzung stimmen und jedoch nicht euphorisch.

Bomben und Aufklärungsfotos müssen von uns selbst abgeworfen beziehungsweise geschossen werden.

Das Treiben in der Luft kann sehr hektisch werden und verlangt uns alles ab. Gegner markieren, Feuer löschen, Munition nachfüllen, Bomben abwerfen und versuchen auf Kurs zu bleiben. Manchmal gibt es gleich mehrere Brennpunkte die unsere Aufmerksamkeit benötigen. Dann wird schon mal der Kollege vom Radar in das Geschütz beordert weil der Mechaniker gerade einen verletzten Kameraden versorgt.

Nun fliegen wir blind in eine Richtung. Hoffentlich bekommen wir die Situation schnell in den Griff, nicht das uns der Sprit ausgeht und wir in der Pampa notlanden müssen. Um die Flucht zu ergreifen können wir auch weit über die Wolken aufsteigen. Doch wie lange hält unsere zersiebte Schüssel dem Druck noch stand. Wie lange haben wir noch Atemluft und können uns gegen die eisige Kälte wehren. In diesen Situationen macht Bomber Crew verdammt viel Spaß. Leider sind viele Einsätze gleich beziehungsweise laufen sie nach dem gleichen Schema ab – sehr schade.


Bomber Crew findet ihr bei Steam für 14,99€

mEssE
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76%

Ja, Bomber Crew ist weit davon entfernt optisch irgendwelche Bäume auszureißen aber die Gameplay-Mischung aus Strategie, Simulation und den actionreichen Einsätzen weiß durchaus zu gefallen. Abzüge gibt es in der B-Note - zu viele Einsätze sind sich ähnlich oder laufen direkt gleich ab. Eine kleine Geschichte wäre zudem recht nett gewesen. So läuft unsere Motivation darauf hinaus unsere Crew und unser Flugzeug zu verbessern.

  • Grafik 75%
  • Sound 70%
  • Umfang 80%
  • Story/Atmosphäre 66%
  • Steuerung 90%

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