Bejeweled im Test

Bejeweled in der Rubrik Brettspiele-Tests? Ja, ihr habt richtig gelesen. Das beliebte und allseits bekannte App-Spiel gibt es nun zum Anfassen. Hasbro präsentiert das Spiel rund um die bunten und schimmernden Edelsteine. Doch kann eine App als reales Spiel überzeugen? Wir haben den Test gemacht.

Ein Packung voller Edelsteine. Das haben wir uns doch schon immer gewünscht. Nach wenigen Sekunden haben wir allerdings festgestellt, das diese nur aus Plastik sind und gleichzeitig der Bestandteil von Bejeweled aus dem Hause Hasbro. Neben der bunten und schicken Optik fällt außerdem noch ein Gutschein-Code für Bejeweled 3 auf. Mit diesem Gutschein könnt ihr euch das Spiel noch bis zum 31.12.2013 umsonst herunterladen.

Bejeweled ist keine billige Aufmachung einer App, sondern mit viel Liebe zum Detail veröffentlicht worden. 84 Edelsteine, 7 Spezialsteine, 70 Wertungsmünzen, ein kleiner Beutel und das Spielbrett warten zum Start auf euch. Das kommt auch alles sehr wertig rüber und macht überhaupt keinen billigen Eindruck. Doch kann eine App, die man eigentlich bequem mit einer Maus steuert, also Familienspiel überzeugen? Wir waren da ein wenig skeptisch und haben uns erstmal an den Aufbau des Spieles gewagt.

Zunächst werden die Spezialsteine (mit Glitzer im Inneren) herausgetrennt und im beigelegten Beutel verstaut. Danach werden auf dem Spielbrett 64 Edelsteine verteilt. Dabei müsst ihr darauf achten, dass nie drei Edelsteine in einer einer Reihe liegen. Die übrigen Edelsteine landen dann ebenfalls im Beutel. Das Spiel kann mit bis zu vier Spielern gespielt werden.

Nun müssen die Edelsteine auf dem Spielbrett so getauscht werden, um eine 3er, 4er oder 5er Reihe derselben Farbe zu bilden. Eine Reihe ist nur gültig, wenn sie waagerecht oder Senkrecht liegt. Habt ihr eine Reihe zusammen, nehmt ihr euch die farblich passende Wertungsmünze. Drei Edelsteine gibt eine Münze, vier Edelsteine zwei Münzen und fünf Edelsteine drei Münzen. Die Edelsteine müssen nun von euch weggeschoben und in die Mitte des Spielbretts geschafft werden.

Das Spiel ist beendet, wenn ein Spieler drei Wertungssätze mit Münzen gesammelt hat. Jetzt stellt sich natürlich die Frage. Macht das Schieben überhaupt Spaß? In unserem Test wollte nicht so wirklich Spaß aufkommen. Im Vergleich zur App auf dem PC ist das Spiel eher langweilig. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass die Sound- und Grafikeffekte beim Bilden einer Reihe fehlen. Es kann aber auch nur Einbildung sein. Die Idee hinter dem Spiel ist ja nicht verkehrt, aber ob es wirklich in eine Spielesammlung gehört sei mal dahingestellt.

Fazit:

Bejeweled gehört auf den Monitor und nicht auf den Wohnzimmertisch. Auch wenn die Idee hinter dem Spiel nicht verkehrt ist, macht es nach einer Weile einfach keinen Spaß mehr. Das ganze Drumherum ist allerdings sehr gut gelungen und die Edelsteine machen einen wertigen Eindruck, ansonsten empfehlen wir euch das Spiel eher auf dem PC. Da macht es eindeutig mehr Spaß.

Wertung:

Ausreichend

 

Markus

Markus

Chefredakteur bei Markus Biering Verlag
Chefredakteur, Inhaber MB Verlag, erster Ansprechpartner und Gründer von Games-Mag
Markus

Chefredakteur, Inhaber MB Verlag, erster Ansprechpartner und Gründer von Games-Mag

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